Ulrike Wollenhaupt-Schmidt, Fotografie, Malerei und Bildsatire

Informel-Fotografie

Als ich 2010 anfing, abgerissene Plakate, Grafitties, Sgraffiti und Mauerstrukturen zu fotografieren, dachte ich, ich hätte etwas originelles erfunden und nannte es "Fotografisches Informel". Dann lernte ich die Fotos von Aaron Siskind kennen und merkte, dass er in den 1950er/60er Jahren das gleiche (aber natürlich besser als ich) getan hat, und es war "Abstract Expressionism" (die amerikanische Spielart des Informel. Mir war also ganz und gar nichts neues gelungen, aber mir ist klar geworden, dass die Idee gut ist.
Weil die alten Fotos in diese Reihe besser passen, habe ich sie in dieses Album verschoben.
Nachtrag (25.6. 2016): Das Projekt ändert sich langsam. Ich habe schon immer Spaß an Kunst mit eingesetzter Schrift gehabt und 2012/13 ja sogar mal ein Seminar zu dem Thema angeboten. Mittlerweile versuche ich, Schrift nach dem Nicht-Zufalls-Prinzip zu integrieren. Ich bin ein Fan von Hannah Höch, aber, was sie mit dem Kleber gemacht hat, versuche ich mit der Kamera. Ein bisschen Dada meets Rauschenberg? Mit letzterem werde ich mich wohl ein bisschen beschäftigen müssen.



Wenn man auf das Foto links klickt, kann man weitere Fotos sehen.